Bearbeiten von Produktionsbelegen

Im Grundzustand wird die Liste aller unberechneten Prod-Belege angezeigt. Das Vergütungshäkchen am Zeilenanfang kennzeichnet die Herkunft des Produktionsbeleges, nämlich aus einem Lieferschein (Häkchen nicht gesetzt) oder aus einer Vergütung (Häkchen gesetzt). Sie können die Liste nach Werken selektieren.

Ein Produktionsbeleg steht für eine Lieferschein-/Vergütungsposition. Daher kann es mehrere Produktionsbelege mit gleichem Vergütungskennzeichen, gleicher Lieferscheinnummer und gleichem Datum geben. In diesen Fällen ist eine Unterscheidung durch die lfdNr möglich: sie wird vom Programm bei Bedarf beim Speichern neu ab "1" durchnummeriert, die Reihenfolge bleibt dabei erhalten; Beispiel: es gibt für gleiches Häkchen Vergütunung+LNummer+Datum drei Sätze mit den lfdNr 2, 5 und 44; dann wird aus "1" die "1", aus "5" wird "2" und aus "44" wird "3".

Sie können die Liste nach insgesamt vier beliebigen Spalten sortieren. Die Sortierung dient nur in diesem Fenster zum schnellen Auffinden eines Produktionsbeleges. Sie hat keinen Einfluss auf die Sortierung beim Ausdruck. Die Sortierung erfolgt durch einen Klick auf die Spaltenüberschrift. Der letzte Klick legt die höchste Sortierstufe fest.
Beispiel:
  • erster Klick auf Artikel: sortiert nach Artikelnummer,
  • dann Klick auf Datum: sortiert nach Datum, innerhalb von gleichem Datum bleibt untergeordnete Sortierung nach Artikel erhalten;
  • dann Klick auf Werk: Sortierung nach Werk, innerhalb mehrere Sätze mit gleichem Werk bleibt die zweite Sortierung nach Datum bestehen, wenn sowohl Werk als auch Datum gleich sind, bleibt dritte Sortierung nach Artikel bestehen;
Die gewählten Sortierspalten werden durch Sonderzeichen in der Spaltenüberschrift gekennzeichnet: voller Punkt, volles Quadrat, hohler Punkt, hohles Quadrat
Sonderfunktionen:
  • bei Klick auf die Spalte LNummer wird die Standardsortierung nach Vergütungskennzeichen, Lieferscheinnummer, Datum und LfdNr eingestellt.
  • Klick auf eine Spalte, die bereits oberste Sortierung ist (=voller Punkt): Fenster zur expliziten Festlegung der Sortierspalten öffnet sich, kann wunschgemäß eingestellt werden
  • Klick mit der rechten Maustaste an beliebiger Stelle im Inhalt der Liste oder Betätigen der Menü-Taste öffnet ebenfalls das Fenster zur expliziten Festlegung der Sortierspalten
Die Sortierspalten werden benutzerweise gespeichert.

Der aktuell ausgewählte Produktionsbeleg kann im unteren Fensterteil bearbeitet werden. Dabei ist je nach aktuellem Eingabefeld (Werk, Kunde, Baustelle, Artikel) die Suche und der Stammdatenaufruf über den Toolbarschalter oder F4/F6 möglich. Die Verpackung ist suchbar, aber die Artikelstammdaten sind nicht direkt aufrufbar.
Eine Besonderheit besteht beim Feld Produzenten-Sonderpreis. Es stammt bei einer aus einem Lieferschein übernommen Position aus dem Sonderpreis zum Übernahme-Zeitpunkt. Wenn ein solcher Sonderpreis vorliegt oder jetzt im Nachhinein geändert wird, dann ermittelt das Programm den Preis der Position neu aus Menge multipliziert mit diesem Sonderpreis. Das geschieht auch dann, wenn Sie die Menge ändern. - Positionen mit Sonderpreis erhalten beim späteren Erstellen der Poduktionsgutschrift keine Provision.

Das Zufügen von weiteren Prod-Belegen/Positionen kann über einen Toolbarschalter/Einf-Taste erfolgen: Vergütungskennzeichen, Lieferscheinnummer und Datum sind in einem separaten Fensterchen einzugeben. Achtung: ein Produktionsbeleg mit diesen Schlüsselwerten darf noch nicht als berechneter Produktionsbeleg vorhanden sein (sehr wohl aber als unberechneter - wird dann zu einer neuen Position mit anderer lfdNr. Wenn eine neue Position zu schon einem vorhandenen Beleg zugefügt wird, dann müssen Sie dasselbe Werk wie beim vorhandenem Beleg eingeben; Kundennummer und Baustelle werden in diesem Fall vom Programm aus dem vorhandenen Produktionsbeleg belegt (kann sich von der aktueller Anzeige unterscheiden). Wenn Sie vorher nach einem Werk gefiltert hatten, wird das Eingabefeld für das Werk beim Zufügen vorbelegt und ist nicht änderbar.

Ein Toolbarschalter/F8 lädt weitere, berechnete Produktionsbelege in die Anzeige. Die berechneten Belege werden farblich hervorgehoben. Diese Daten sind im Gegensatz zu den unberechneten nicht änderbar. Achtung: Wenn Sie versuchen, eine sehr große Auswahlspanne berechneter Produktionsbelege zu laden, kann der Datenbankserver sehr stark belastet werden und andere Mitarbeiter im Hause könnten behindert werden. Daher erfolgt beim Versuch, mehr als 1000 Datensätze zu laden, eine Warnung.
Zum Laden berechneter Produktionsbelege wird Ihnen ein zusätzliches Fenster angezeigt, das mit der maximalen Spanne vorhandener unberechneter Produktionsbelege vorbelegt ist. Wenn Sie vorher nach einem Werk gefiltert hatten, gilt dieses Werk auch für dieses untergeordnete Fenster: die Vorbelegung bezieht sich auf dieses Werk und das Werk ist hier nicht änderbar. Innerhalb der Auswahlspanne bereits in der Anzeige befindliche Produktionsbelege werden ignoriert, die Anzahl ignorierter Belege wird angezeigt.

Das Speichern mit dem Toolbarschalter/F7 erfolgt für die vorgenommenen Änderungen an allen Belegen gemeinsam, spätestens beim Schließen des Fensters. Das Wechseln der Selektion nach Werk ist nicht möglich, solange Daten verändert sind. Bei Bedarf müssen Sie zwischendurch speichern, danach können Sie das Werk wieder wechseln. Das Programm prüft beim Speichern, dass innerhalb gleicher Schlüsselwerte "Vergütungskennzeichen, Lieferscheinnummer und Datum" die Feldinhalte Kundennummer, Baustelle und Werk gleich sind.