Import von Stammdaten

Das Fenster dient zum Importieren von Geschäftspartnern, mandantenspezifischen Geschäftspartnerdaten und Baustellen von einer Fremd-Anwendung in die Beton.NET-Datenbank. Als Voraussetzung hierfür muss die Datei mit Importformat-Definitionen im Programmverzeichnis des Beton.NET-Servers vorhanden sein und es muss in der Definitionsdatei ein Format enthalten sein, dass zum Format Ihrer Importdaten passt.

Bei der Gestaltung der Definitionen muss insbesondere bedacht werden, ob und in welcher Weise die importierten Kundennummern in die Nummernbereiche von Beton.NET transformiert werden müssen. Gegebenenfalls kann das Programm die Geschäftspartner selbständig nummerieren und eine Verknüpfung über die LS-Übergabe-Nr herstellen. Der Nummernbereich für die Geschäftspartnernummer ist für diesen Fall in den Optionen einstellbar.

Das Programm liest die einzelnen Datensätze ein und verarbeitet sie unter den unten beschriebenen Bedingungen. Unzutreffende Datensätze werden überlesen. Konsistenzfehler und übernommene Daten werden im Protokoll aufgeführt.

Mit dem Schalter früher verwendete Auswahl kann eine zuvor verwendete Benutzerauswahl vorbelegt werden. Das Programm speichert benutzerweise bis zu 9 Generationen von früheren Auswahlen. Diese Auswahl umfasst die Felder Format, Dateiname und Überschreib-Kennzeichen. Angezeigt wird zusätzlich das zugehörige Datum, an dem diese Auswahl erstmals verwendet wurde. Neu gespeichert wird jeweils dann, wenn minestens eines dieser Felder gegenüber der letztverwendeten Auswahl verändert wurde und ein Import vorgenommen wurde (auch dann, wenn keine zutreffenden Daten enthalten waren). Eine früher verwendete Auswahl kann durch Doppelklick oder durch Betätigen der Eingabetaste aus der Auswahlliste übernommen werden.

Das Häkchen Vorhandene Kunden überschreiben erlaubt es, auch in der Datenbank vorhandene Geschäftspartner/Kunden zu ändern. Wenn Sie das Häkchen nicht setzen, können nur neue Datensätze in der Datenbank aufgenommen werden.


Hinweise zur Gestaltung der Import.def-Datei

Es wird dieselbe Syntax verwendet, wie zum Importieren von Lieferscheinen. Das Format kann daher im Fenster "Definitionen für LS-Import bearbeiten" getestet werden. Dort ist die Import-Syntax an Beispielen demonstriert.

Es können alle Datenfelder der Tabellen GESCHAEFTSPARTNER, MndGESCHAEFTSPARTNER und BAUSTELLEN benutzt werden. Es kommen in diesen Tabellen jedoch gleichnamige Felder vor (Stand 2018: BEMERKUNG, DEBITORENNR, HAENDLERNR, KREDITVERSICHERUNGSBETRAG, KREDITVERSICHERUNGSDATUM, KREDITVERSICHERUNGSNR, LETZTELIEFERUNG, LSUEBERGABENR, MANDANT, MWST, NAME1, NAME2, NAME3, ORT, PLZ, PREISLISTE, STRASSE, USTID, ZAHLUNGSVERPUMPE, ZAHLUNGSVERPUMPEVERW, ZAHLUNGSVERPUMPWERK, ZUSTAENDIG) . Daher müssen für alle Datenbankfelder zwingend die Präfixe G_ / M_ / B_ verwendet werden. Andere Variable, die nicht in Datenbanktabellen vorkommen, brauchen kein Präfix.

Ein eingelesener Datensatz kann zum Erzeugen/Ändern eines Datensatzes in einer oder in mehreren der Ziel-Datenbanktabellen führen. Das können Sie durch die speziellen Variablen GPART_ZUTREFF, MNDGP_ZUTREFF und BAUST_ZUTREFF steuern, indem diese Variablen mit den Werten TRUE oder FALSE belegt werden. Je nach dem zugewiesenen Wert wird ein Datensatz verarbeitet oder nicht verarbeitet. Wenn diese Variablen nicht vorkommen, werden die Datenbank-Datensätze in der Regel erzeugt, wenn nicht andere Gründe entgegenstehen, zum Beispiel ein fehlender Schlüsselwert oder wenn ein Datensatz in der Datenbank schon vorhanden ist, der nur neu erzeugt werden darf.

Datenbankfelder, die einen Bezug auf andere Tabellen darstellen, werden nicht mit importiert sondern ignoriert, damit keine Datenintegritätsprobleme auftreten können. (Stand 2018: DEBITORBANKID, DEBITORZAHLUNGSVEREINBARUNG, FORMULAR, FRACHTGUTFORMULAR, FU_MWST, FU_PLISTE, HAENDLERNR, KREDITORBANKID, KREDITORZAHLUNGSVEREINBARUNG, LANDNR, LIEFERWERK, MWST, RECHNUNGSKOPFTEXT, RECHNUNGSFUSSTEXT, PREISLISTE, RAHMENREGION, RAHMENWERK, VERSAND_LANDNR, WAEHRUNG, ZAHLUNGSVER, ZAHLUNGSVERPUMPE, ZAHLUNGSVERPUMPWERK, ZUSTAENDIG) Einzige Ausnahme ist dabei das Feld TARIFZONE in Tabelle BAUSTELLEN. Dieses Feld wird vom Programmcode explizit geprüft und je nach Situation wird es mit importiert oder der Datensatz wird als fehlerhaft zurückgewiesen.

Zusätzlich zu den Format-Kennungen FEST, CR, TRENN werden auch ODBC, ORACLE und XML unterstützt, nicht jedoch DBF. Bei ODBC und ORACLE muss auf diese Kennung nach einem Leerzeichen ein Zusatz folgen, nämlich durch | in drei Teile getrennt: der Connect-String oder die DSN-Datenquelle, die Tabelle und eine Bedingung. Bei XML muss das zu verwendende Trennzeichen folgen und dann in der Regel der Stammknoten (außer letzterem beim abgerüsteten Excel-XML-Format).


Import aus einer Datenbank: Importformate, die die Herkunftsdaten einer Datenbank entnehmen, erzeugen in einem ersten Schritt, der der eigentlichen Verarbeitung vorausgeht, eine temporäre Zwischendatei unter dem im Fenster einstellbaren Namen. Diese Datei muss vorhanden sein, sie wird aber bei Betätigung von "Import starten" mit den Daten aus der Datenbank überschrieben; diese Zwischendatei kann Ihnen im Bedarfsfall zu Kontrollzwecken dienen.