Storno von Gutschriften aus Vergütung

Diese Funktion dient zum Stornieren von Gutschriften aus Vergütungen. Es wird für jede stornierte Gutschrift ein Datensatz im Rechnungsausgang erzeugt, es werden Buchungen in der umgekehrten Richtung wie die Gutschriftsbuchungen erzeugt und aus den betroffenen Vergütungen wird das Kennzeichen "berechnet" entfernt, damit daraus neue Gutschriften erstellt werden können.

Die Suchfunktion im ersten Auswahlfeld für die Gutschriftsnummer öffnet das Rechnungs-Such-Fenster .

Der Umfang der zu stornierenden Gutschriften, nämlich eine einzige oder mehrere mit der von-bis-Spanne bedarf keiner Erläuterung. Das Buchungsdatum können Sie wählen. Das Stornodatum hingegen ist das aktuelle Tagesdatum, Sie können es nicht abweichend vorgeben.

Sie können wählen, ob Sie die Stornierung als Protokoll darstellen oder versendbare Dokumente erstellen wollen oder beides zusammen. Eine der beiden Ausgabeformen müssen Sie mindestens wählen.
Das Protokoll ist eine übersichtliche Auflistung der stonierten Gutschriften, bestehend aus der Nummer der Gutschrift, der Nummer des Stornos, dem Betrag und den enthaltenen Lieferscheinen. Das Aussehen des Protokolls wird durch ein nicht-individuelles Formular bestimmt. Das Protokoll ist für den internen Gebrauch bestimmt.

Das Druckdokument entspricht den Gutschriftsdokumenten mit Modifikationen. Zur Darstellung wird das Druckabbildung der Gutschrift verwendet. Unterschiede zwischen Gutschrift und Storno sind in einer speziellen Syntax in einem Formular zu hinterlegen. Dadurch lassen sich zum Beispiel die Überschrift des Dokumentes ("Storno" statt "Gutschrift"), die Dokument-Nummer und das Datum abwandeln und bestimmte Zusätze vornehmen. Das Formular für diese Abwandlungen und Zusätze wählen Sie im Fenster aus; es kann dasselbe (Rechnungs-)Formular sein, das bei der Erstellung der Gutschrift verwendet wurde.
Wenn die syntaktische Erweiterung in dem gewählten Formular nicht eingestellt ist, können Sie keine Dokumente erzeugen. Das wird durch eine Meldung signalisiert; der OK-Schalter ist in diesem Fall deaktiviert. Die im Formuar eingestellte Erweiterung zum Stornieren muss zu dem Formular passen, das beim Erstellen der Gutschrift verwendet wurde.
Das Druckdokument wird je Storno gespeichert und ist also nachdruckbar. Wenn Sie kein Druckdokument verwenden, dann speichert das Programm statt Dokument nur einen Vermerk mit den wesentlichen Eckdaten des Stornos.

Wenn ein Dokument erzeugt wird, können Sie Kopf- und Fuss-Texte auswählen, die auf dem Storno erscheinen sollen. Bei der Formulargestaltung muss dieser Fall besonders beachtet werden. Andere Teile des Dokuments werden etwas verkleinert, um Platz für die zusätzlichen Texte zu gewinnen. Die Länge der verwendbaren Texte ist eingeschränkt auf 10 Zeilen.

Wenn Sie sowohl Protokoll als auch Dokument wünschen, dann sind diese beiden Teile in einer gemeinsamen Druckdatei enthalten. Sie können den Druckumfang beim späteren Ausdruck auf Papier über die Seiten-Nummer noch steuern, zum Beispiel Seite 1 auf einem Drucker mit neutralem, weißen Papier drucken, und die Seiten 2 bis zum Ende auf einem Drucker mit vorgedrucktem Papier.

Analog zu Rechnungen und anderen Druckdokumenten können Sie auch hier elektronische Dokumente erzeugen, indem Sie das entsprechende Häkchen in den Optionen setzen. Beim Öffnen des Fensters werden alle Kunden und Händler bereitgestellt und geprüft, die für elektronische Dokumente vorgesehen sind. Sie können - wie beim Erstellen von Rechnungen - die Auflistung anzeigen oder den elektronischen Versand deaktivieren.