Datenexport

Die Funktion dient zur Übergabe von Daten aus der Beton.NET-Datenbank an andere Anwendungen, zum Beispiel an eine Steuerungsanlage oder an eine Buchhaltung. Es gibt mehrere Export-Kategorien, zur Zeit Kunden, Baustellen, Lieferscheine und Rechnungen. Die zu verwendenden Formate je Kategorie sind einzeln vorbereitet und aus Combo-Boxen auswählbar. Es gibt zum Beispiel für die vier vorhandenen Kategorien je ein Standard-Export-Format. Andere Formate werden bei Bedarf zugefügt.
Die Formatdefinitionen müssen am Server in einer Datei namens "Export.def" im Programmverzeichnis hinterlegt sein. Diese Definitionen sind unabhängig vom Programm änderbar. Es wird jedoch empfohlen, solche Änderungen/Erweiterungen nur in Abstimmung mit dem Programmentwickler CIB-Bamberg vorzunehmen. Einzelheiten zur Syntax der Def-Datei stehen weiter unten.

Die Auswahlspannen und das verwendete Format werden vom Programm je Export-Kategorie und je Benutzer separat gespeichert. Als "von-Änderungszeitpunkt" wird derjenige vorgeschlagen, der beim vorhergehenden Export der "bis-Änderungszeitpunkt" war; er wird in Minutengenauigkeit verwendet und bezieht sich auf denjenigen Zeitpunkt, an dem ein Datensatz erstellt oder letztmals geändert wurde. Sie sehen diesen Zeitpunkt beim Bearbeiten von Stammdaten in der Statuszeile des Beton-NET-Hauptfensters unter "Letzte Änderung". Analog wird das vormalige "bis-Lieferscheindatum" zum neuen "von-Lieferscheindatum". Beim Export von Kundendaten wird das Änderungsdatum der Kommunikationsdaten (Telefon und Fax) nicht in die Prüfung einbezogen; es werden nur diejenigen Geschäftspartner exportiert, deren Mandantendaten angelegt sind und die mindestens eines der ausgewählten Häkchen "Kunde" oder "Händler" oder "Interessent" haben.
Falls ein Kunde keine Debitoren-Zahlungsbedingungen hat, werden im Ausgabesatz die Standardzahlungsbedingungen ausgegeben.

In den Dateinamen sind in Dollarzeichen eingeschlossene Ersatzausdrücke zulässig, bei denen Buchstaben gemäß folgenden Beispielen durch Datums- und Zeitangaben ersetzt werden: "DATEI$jjjjMMtt-hhmmss$.txt" wird zu "DATEI20080305-080907.txt"; "DATEI$t.M.jj-h:m$.txt" wird zu "DATEI5.3.08-8:9.txt"; zur Substitution werden Datum und Uhrzeit von dem Moment verwendet, in dem Sie OK betätigen.
Beim Rechnungsexport sind zusätzlich zu den vorstehend genannten Ausdrücken noch folgende zulässig:
[MAND], [LFDNR] (ab 1), [RNR], [RDATUM], [BDATUM], [KUNDE], [BAUST], [BELART] (Wertevorrat: RE, GU und SO), [BEN_NR], [BEN_NAME], [AKTZEIT], jeweils mit Formatangaben. Die Ausdrücke LFDNR bis BELART sind dann interessant, wenn die Zieldatei in mehrere Einzeldateien je Rechnung zerlegt wird.

Die Einstellung exportierte Lieferscheine löschen bewirkt nach erfolgreichem Export von mindestens einem Lieferschein eine Sicherheitsabfrage und das Löschen der betroffenen Lieferscheine in der Datenbank. Das Löschen ist bei Auswahl auch berechneter Lieferscheine nicht zulässig.

Die Einstellung Gutschriften auch berücksichtigen bewirkt, dass auch Vergütungen exportiert werden in der Export-Datei erscheinen zuerst alle Lieferscheine anschliessend alle Vergütungen. Vergütungen exportieren ohne Lieferscheine ist nicht möglich.
Je nach gewähltem Exportformat können zusätzliche Auswahl- oder Eingabefelder erforderlich werden, die dann im rechten Teil des Fensters erscheinen. Die zu erzeugende Zieldatei am Client geben Sie im entsprechenden Datenfeld ein oder Sie wählen sie mit dem Auswahlschalter aus.

Wenn dieses Fenster zum Export von Rechnungen vom Fenster "Fibu-Übergabe" aus geöffnet wurde, dann werden sowohl die Eingabemöglichkeiten für Kunden, Baustellen und Lieferscheine verhindert als auch die Auswahldaten für Rechnungen (Nummern und Datum) gesperrt und der Export wird ohne weiteres Zutun für die gerade an die Fibu übergebenen Rechnungen sofort ausgelöst. Nur wenn Fehler auftreten, haben Sie die Möglichkeit, einzugreifen. Es werden keine Auswahldaten zur späteren Vorbelegung gespeichert.

Die Funktion automatischer Export dient zum kontinuierlichen Erzeugen der Exportdaten am Server, ohne dass Sie jeden Exportvorgang einzeln auslösen. Falls bereits ein automatischer Export in der betreffenden Kategorie läuft, wird ein Ausführungssymbol auf dem Schalter angezeigt. Falls ein automatischer Export einen Fehler verurschat hat, wird ein Warnsymbol angezeigt. Dieser Schalter ist deaktiviert in der Kategorie "Rechnungen" und dann, wenn es weder laufende Exportaufträge gibt noch die Einstellungen für einen neuen Exportauftrag richtig/vollständig sind.
Zum Starten/Beenden der automatischen Exportaufträge öffnet sich das separate Fenster Automatischer Export.

Zusätzliche Optionen / Besonderheiten im Kunden-Export-Format Arriba:
Die Daten werden zwar in eine Datenbank übergeben, trotzdem ist ein Dateiname erforderlich, unter dem die auszuführende Befehlsfolge erzeugt und zwischengespeichert wird. Nachdem die Übergabedatei mit der an die Oracle-Datenbank zu übergebenden Befehlsfolge erzeugt wurde, baut das Programm Beton.NET-Server die Verbindung zu dieser Oracle-Datenbank auf. Dazu werden diejenigen Datenbankverbindungsinformationen (Datenbankname, Benutzer und Kennwort) verwendet, die bei der Übergabe an die Buchhaltung (über den separaten Menüpunkt) einstellbar sind.
Anstelle der Mandantennummer wird die abweichende Mandantennummer verwendet, die ebenfalls bei der Übergabe an die Buchhaltung einstellbar ist.

- Das Häkchen Hausanschrift verwenden bewirkt die Übergabe der Felder Straße, PLZ und Ort aus der Hausanschrift anstelle der Versandanschrift.
- Das Häkchen Sperre ignorieren bezieht sich auf das BETON.NET-Feld LIEFERSPERRE (mit dem Wertevorrat Sperre allgemein, Mahnbescheid, Konkurs, Limit überschritten u.s.w.), entsprechend dem Arriba-Feld SPERRE. Wenn das Häkchen gesetzt ist, wird stets der Wert "0" übergeben.
- Das Häkchen Sperrkz/Bonität ignorieren bezieht sich auf das in BETON.NET und in Arriba gleichnamige Feld BONITAET. Wenn das Häkchen nicht gesetzt ist, wird dieses Feld nicht mit übergeben, im INSERT-Befehl also nicht verwendet.
- Das Häkchen dreizeilige Adresse ändert die Zuordnung der folgenden Felder zwischen dem Beton.NET-Format (grün dargestellt) und dem Arriba-Format:
Arriba-Feld
KURZBEZEICHNUNGBEZEICHNUNG1BEZEICHNUNG2
NormalfallNULLFIRMENCODENAME2
3-zeiligFIRMENCODENAME1NAME2
In beiden Fällen kommt zusätzlich das Beton.NET-Feld NAME1 in das Arriba-Feld NAMEFIRMA und das Beton.NET-Feld NAME2 in das Arriba-Feld ZUSATZ1.
- Das Häkchen temp. Tabelle zu Beginn löschen stellt der Befehlsfolge einen Löschbefehl für alle Datensätze des gerade zu übergebenden Mandanten in der Arriba-Tabelle FK_CIB_KUNDEN voran.
- Je Geschäftspartner können mehrere Telefon- und Fax-Nummern hinterlegt werden. Wenn Sie das Häkchen Telefon und Fax übergeben zielgerichtet verwenden wollen, sollten Sie nur jeweils eine davon nutzen. Das Programm kann bei mehreren hinterlegten Nummern nicht erkennen, welche davon Sie übergeben wollen und verwendet daher je eine beliebige. Es werden die Kategorien "1" und "2" verwendet, auch dann, wenn Sie dafür andere Texte statt "Telefon" und "Fax" zugewiesen haben.


Besonderheiten im Kunden-/Baustellen-Export-Format IVU:
Bei diesem Format wählen Sie das Verzeichnis, in dem die Exportdatei erzeugt werden soll. Der Dateiname wird vom Programm unter anderem aus dem Tagesdatum und der aktuellen Uhrzeit ermittelt und ist im Fenster deaktiviert. Der links unten stehende komplette Dateiname wird beim Betätigen von OK angepasst. - Das Progamm erzeugt im angegebenen Verzeichnis sowohl die Datendatei als auch zusätzlich eine Protokolldatei (aus nur einer Datenzeile).


Besonderheiten im Kunden-/Baustellen-Export-Format Comlab:
Die Daten werden zwar an eine Datenbank übergeben, trotzdem ist ein Dateiname für die zwischenzuspeichernde SQL-Befehlsfolge erforderlich. Für den Datenbankzugriff benötigen Sie die Serverdatenquelle, Benutzernamen und Password. Diese Informationen werden sowohl für den Kunden- als auch für den Baustellen-Export verwendet. Nach dem Erzeugen der Befehlsfolge wird diese Befehlsfolge am Beton.NET-Server ausgeführt.


Besonderheiten im Kunden-Export-Format eGecko:
Der Name des Verzeichnisses soll laut Schnittstellenbeschreibung je nach Version der eGecko-Software mit "\fibnr.dbs" oder mit "\fibnr.dbs\fibu\stamm" enden, wobei nr für die 2-stellige Mandantennummer steht. Der Dateiname soll "kunden.unl" lauten. - Als Kreditversicherungsbetrag wird jener aus den Mandanten-Daten (nicht aus den mandantenübergreifenden Geschäftspartnerdaten) verwendet.


Besonderheiten im Kunden-Export-Format BRZ:
Um diese Exportfunktion in vollem Umfang nutzen zu können, ist es notwendig, dass chon einmal eine FiBu-Übergabe in BRZ-Format, mit den notwendigen Einstellungen gemacht wurde.

Besonderheit im Lieferschein-Exportformat Baums:
Es kann zusätzlich das Statistikdatum eingegrenzt werden. Das Statistikdatum wird beim Erstellen von Rechnungen in den Lieferschein-Positionen hinterlegt. Es muss vor dem Erstellen der Rechnungen produktgruppenweise eingestellt worden sein, welches Datumsfeld (Lieferscheindatum, Rechnungsdatum oder Buchungsdatum) hierfür verwendet werden soll. Als Vorbelegung für das Statistikdatum setzt das Programm hierfür die sehr große Zeitspanne vom 1.1.1900 bis zum 31.12.2099 ein. Das Statistikdatum wird nur bei berechneten Lieferscheinen geprüft, unberechnete Lieferscheine gehen unabhängig von dieser Auswahl ein.

Hinweise zur Syntax in der Datei Export.def

Jedes Exportformat wird mit einer Zeile mit folgender Syntax eingeleitet, eine dieser 4 Möglichkeiten, je nach gewünschter Export-Kategorie:
:FORMAT Kundenexport oder :FORMAT Baustellenexport oder :FORMAT LSExport oder :FORMAT RechExport .
Die Def-Datei kann auch zwei zusätzliche Format-Kategorien enthalten, die a) bei Export von Rechnungen mit Austauschformat und b) beim Übergeben von Buchungen wirksam werden, nämlich:
:FORMAT RechnungsAustausch und :FORMAT FibuExport . (zu letzterem sehen Sie auch Fibuübergabe)
In derselben Zeile folgt nach einem Leerzeichen ein eindeutiger Name für das Format.
Danach folgen innerhalb des Formates (also vor der nächsten Zeile mit :FORMAT) Definitionsblöcke=Labels, die jeweils mit einer Zeile mit einleitendem Doppelpunkt beginnen. Der Programmcode bearbeitet jeweils das Label ":KOPF" zu Beginn des Exportvorgangs, das Label ":FUSS" bei Ende des Exportvorgangs und das Label ":SATZ" für jeden verarbeiteten Datensatz.
Weiterhin wird ein Label ":EINSTELLUNGEN" bei den RechExport-Formaten zur Anwender-Info im Fenster angezeigt, bei den FibuExport-Formaten hat ein solches Label besondere Funktionen. Wenn das Label nicht existiert, entfällt die betreffende Ausgabe. Weitere Labels können Sie zusätzlich definieren. Sie werden wirksam, wenn sie von einem der explizit bearbeiteten Labels, gegebenenfalls auch zyklisch, aufgerufen werden.

Wenn innerhalb von EINSTELLUNGEN bei den RechExport-Formaten eine Zeile vorkommt, die mit TRENN: beginnt, dann wird damit eine Trennzeichenfolge definiert, um die Zieldatei in mehrere Einzeldateien zu zerlegen. Aus historischen Gründen wird ohne diese Maßnahme die Zeildatei bei jedem Zeilenwechsel (NWL) zerlegt, dabei bleibt der Zeilenwechsel erhalten. Wenn nach TRENN: nichts mehr folgt (außer eventuell einem Kommentar mit [REM...]), dann wird die Trennung außer Kraft gesetzt. Wenn nach TRENN: andere Zeichen folgen, dann gelten diese Zeichen als Trennzeichenfolge und werden bei der Ausgabe entfernt. Innerhalb der Trennzeichfolge sind diese Ersatzausdrück erlaubt: [NWL],[CR],[LF] und [TAB]. Die Trennung erfolgt nur dann, wenn die Trennzeichenfolge am Ende einer Definitionszeile des Exportformats vorkommt.
Die Trennung ist nur dann sinnvoll, wenn der Ausgabedateiname oder -pfad Ersatzausdrücke (zum Beispiel die Rechnungsnummer) enthält, damit sich die Teildateien nicht gegenseitig überschreiben.

Die im Label folgenden Zeilen werden in die Ausgabedatei übernommen, wobei der Programmcode die im folgenden beschriebenen Ersetzungen vornimmt.
Zeilenwechsel innerhalb der folgenden Zeilen werden ignoriert. Gewünschte Zeilenwechsel sind durch Ersatzausdrücke einzubinden.
Wenn die erzeugte Datei mit der Zeichenfolge $ASCII$ beginnt, dann werden (vom Client) diese 7 Zeichen entfernt und die gesamte Datei wird in das ASCII-Format konvertiert.

verwendbare Ersatzausdrücken=Ausgabevariable
a) Feldnamen des verwendeten Datenbanktabellen, nämlich je nach Format:
  • bei Kundenexport: Geschäftspartner, MndGeschäftspartner, Bankleitzahlen und Debitor-Zahlungsvereinbarungen
  • Baustellenexport: Geschäftspartner und MndGeschäftspartner und Baustellen
  • LSExport: Lieferscheine LSCHEIN+LSCHEIN2, Gutschriften GUTSCH+GUTSCH2, Geschäftspartner und MndGeschäftspartner und Baustellen, MndFahrzeuge,Artikel, Einheiten
  • RechExport: Rechnungsausgang, Mandanten, Geschäftspartner
  • FibuExport: Buchungen, Rechnungsausgang, bedingt auch andere, siehe Fibuübergabe
b) folgende zusätzliche Definitionen - dürfen sich nicht mit Feldnamen decken:
  • [CR] = einzelner Wagenrücklauf = 13 = hex 0D
  • [LF] = einzelner Zeilenvorschub = 10 = hex 0A
  • [NWL] = Kombination [CR][LF] = 13+10 = hex 0D0A
  • [SPC] = Leerzeichen
  • [NULL]='0'
  • [TAB] = Tabulatorzeichen
  • bei den vorausgehenden ist es zulässig, nach einem Komma (vor der schließenden eckigen Klammer) die gewünschte Anzahl anzugeben
  • [ASC.xx] oder [CHR.xx] = Zeichen mit angegebenem Code
  • [REM.xx] = Kommentar
  • [SATZZAHL] = Anzahl verarbeiteter Sätze
  • [ZEILENZAHL] = Anzahl Zeilenwechsel (NWL/LF), nur im Fuss
  • [DATUM.] = Tagesdatum, dies und folgendes ggf. mit einem der 12 explizit genannten Datums-Zeit-Formate (Microsoft-Syntax wird noch nicht unterstützt)
  • [ZEIT.] = Uhrzeit
  • [ERZEUG_ZEITPUNKT] = Datum und Uhrzeit in gemeinsamer Variablen, Formatierung auch in Microsoft-Syntax
  • [MANDANT]
  • [ABWMANDANT] aus Optionen
  • [MANDANT_BEZ]
  • [BENUTZER] = Vor+Fam-Name des angemeldeten Benutzeres
  • [BEN_USERNAME] = [USERNAME] = User-Name des angemeldeten Benutzeres
c) weitere vom Programmcode zugeordnete Ersatzausdrücke
  • für Kunden laut Benutzerauswahl im Fenster: GESUEBERGKZ (bei Formaten Wöhwa und Liebherr einstellbar),
    AUSW_HAUSANSCHR. AUSW_SPERREIGN, AUSW_BONITIGN, AUSW_ADR3ZEILIG, AUSW_TEMPDELETE, AUSW_TELFAX - (bei Format Arriba, Datentyp Bool),
    BETRNR (bei Format BRZ, Ganzzahl), BAKZFRACHT und BAKZWARE (bei Format BRZ, aus den Fibu-Einstellungen, Textzeichen)
  • für Kunden und Baustellen laut Benutzerauswahl im Fenster: GESAMT (bei Format Comlab, Bool), VKORG (bei Format IVU, Ganzzahl)
  • für Lieferscheine laut Benutzerauswahl im Fenster: TBVCODE (bei Format TBV)
  • für Rechnungen laut Benutzerauswahl im Fenster: EASYCHANNEL, EASYFILE, EASYDOK, EASYARCHIVE (bei Format Rib2Easy, Textzeichen )
  • für das Rechnungsaustauschformat (nicht aus dem Exportfenster heraus, sondern beim Erstellen von Rechnungen): IDENTNR
  • für Kunden (aus Datensatzfeldern): IBAN_KOMP - koprimiert (ohne Leerzeichen), USTID_KOMP - koprimiert,
    TELEFON, FAX, EMAIL - aus Kontakten "geschäftlich", LAND und VERSAND_LAND, BANKVERB (aus Bezeichnung+Ort), USERNAME des Zuständigen,
    MNDKREDITVERSICHERUNGSBETRAG (der mandantenspezifischen Daten im Unterschied zu dem Kreditversicherungsbetrag aus den Geschäftspartnerdaten),
    KREDITORSKONTOTAGE, KREDITORSKONTOPROZENT, KREDITORSKONTOTAGE2, KREDITORSKONTOPROZENT2, KREDITORNETTOTAGE, KREDITORSUCHBEGRIFF der Zahlungsbedingung
  • für Baustellen (aus Datensatzfeldern): KUNLSUEBERGABENR, KUNLIEFERSPERRE, KUNSPERKENNZEICHEN, KUNFIRMENCODE, KUNNAME1, KUNNAME2,
    KUNNAME3, KUNSTRASSE, KUNPLZ, KUNORT, KUNVERSTRASSE, KUNVERPLZ, KUNVERORT - zur Unterscheidung gleichnamiger Felder aus Tabelle Baustellen ohne das Präfix "KUN",
    EXPORTDATUM, EXPORTZEIT (aktueller Zeitpunkt, beides im Textformat, letzteres "HH:mm:ss"),
    BSTLSUEBERGABENR, KUNZUSTAENDIG (Nummer des Zuständiger aus Kunden), USERNAME (des Zuständigen der Baustelle), KUNUSERNAME (des Zuständigen des Kunden)
  • für Lieferscheine (aus Datenbankfeldern): HERKUNFT (Werte L oder G), BES1, BES2, BES3 (lfd. Nr innerhalb des LS abhängign von Prod-Artikel-Kz und Zusatz), SPEDNAME1,
    KUNLSUEBERGABENR, BSTLSUEBERGABENR, BSTORT, BSTPLZ, BSTSTRASSE (drei Felder aus Tabelle Baustellen), EIEINHEIT (Einheit-Klartext aus Tabelle Einheiten,
    ARTBEZ, ARTBEZ2 (zwei Bezeichnungsfelder aus Tabelle Artikel), ZUSATZ_NUMMER (Nummer des Artikels in Tabelle Zusatz),
    POSZAHL (Gesamtzahl der Positionen des Lieferscheins), LFDPOS (laufende LS-Position), LFDRECHPOS (laufende Position innerhalb der Rechnung, wenn nach Rechnung sortiert wird),
    HAUPTARTNR, HAUPTIMPARTNR, HAUPTMENGE (drei Felder von der ersten Position des LS),
    FZ_BEZEICHN (Bezeichnung des Fahrzeugs), FZ_KFZKENNZ (Kfz-Kennzeichen des Fahrzeugs im Gegensatz zu demjenigen im Lieferschein)
  • für Rechnungen (aus Datenbankfeldern): PDFDATEI (Pfad und Dateiname der Pdf-Datei), WERKNR (aus dem ersten Lieferschein oder der ersten Vergütung der Rechnung/Gutschrift),
    BSTKST (Kostenstelle aus der Baustelle der Rechnung, Ganzzahl), BSTKSTBEZ (Name der Baustelle der Rechnung),
    beim Format Datev wird das Feld BELEGART umfunktioniert vom Zahlenwert 0,1, ... zu einem Textfeld mit dem Inhalt, "Rechnung", "Gutschrift", ...
  • für Buchungen: die verwendbaren Ersatzausdrücke sind in Fibuübergabe beschrieben und teilweise aus dem Fibu-Übergabe-Format "Demonstration" ersichtlich

Bedingungen [IF.xx], [IFNOT.xx]: "xx" steht für Bedingung mit Operator < > = <> >= <=
Der linke Operand der Bedingung muss ein zulässiger Feldname oder eine Variable sein. Als Variablen in diesem Sinn gelten auch die oben unter b) genannten Definitionen ab "SATZZAHL". Als einzige Formatisierungsangabe das T zulässig; es gilt - wenn gesetzt - für beide Operanden. Der Datentyp des linken Operanden bestimmt die Art des Vergleichs (numerisch, Datumsvergleich, Textvergleich). Der rechte Operand kann ein Literal (Zahl oder Text) oder ebenfalls ein Feldname/Variable ohne jegliche Formatierung sein. Sein Datentyp muss mit dem Datentyp des rechten Operanden übereinstimmen. Bedingungen müssen nicht zwingend am Zeilenanfang stehen, sondern sie können an beliebiger Stelle innerhalb der Zeile stehen. Falls die Bedingung nicht erfüllt ist, überspringt der Programmcode die gesamte Zeile. Es können mehrere Bedingungen in einer Zeile stehen.
Die Einschränkungen "einzige Formatierung" und "ohne jegliche Formatierung" lassen sich etwas abfedern, wenn man eigendefinierte Zwischenvariable verwendet, die allerdings nur als Text prüfbar sind.

Datentypen: Es werden die Formate Text, Datum/Zeit, Ganzzahl und Dezimalzahl explizit behandelt. Der Datentyp Bool wird bei sowohl bei der Ausgabe als auch in einer Bedingung als Textzeichen "0" beziehungsweise "1" behandelt. Werte vom Text-Datentyp werden in Bedingungen mit "CompareOrdinal" verglichen. Daher gilt zum Beispiel "a" ist größer als "B" (weil in der Reihenfolge erst alle Großbuchstaben, dann die Kleinbuchstaben stehen).

Definitionsblöcke [LABEL.xxx] können eingebunden werden. "xxx" steht für den Namen eines Labels, das innerhalb desselben Formates definiert ist (also eine Zeile, die mit Doppelpunkt beginnt und aus diesem Namen besteht).

Eigene Variable können mit [xxx=] definiert werden. Dabei steht xxx für den Namen einer eigenen Variablen. Er soll nicht identisch mit dem Namen eines Datenfeldes und mit dem Namen einer anderen Variablen sein. Der Inhalt der betreffenden Zeile nach Verarbeitung aller Ersatzausdrücke wird zum Inhalt der Variablen im Textformat. Die Variablen sind ab der nächsten Definitionszeile verwendbar. Es können zu einer eigenen Variablen mehrfach verschiedene Inhalte zugewiesen werden.

Formatangaben können an Feldnamen/Ausdrücken, mit Komma abgetrennt, noch vor der schließenden eckigen Klammer, angefügt werden:
  • Zahl erzeugt genau diese Länge: bei Textzeichen rechts abgeschnitten/aufgefüllt, bei Ganzzahl links abgeschnitten/aufgefüllt (nicht bei Dezimalzahl)
  • führende Null bei vorstehender Länge füllt eine Nummer bei Bedarf links mit 0 statt mit Leerzeichen auf
  • Zeichen "T" entfernt Leerzeichen; Länge (ohne führende Null) mit "T" wirkt wie Maximalwert: Text oder Nummer wird bei Bedarf abgeschnitten; der Programmcode erzeugt erst die gewünschte Länge und schneidet dann Leerzeichen - wenn vorhanden - ab
  • Apostroph als letztes Zeichen verdoppelt alle Apostrophe
  • Anführungszeichen (=Gänsefüßchen) als letztes Zeichen ersetzt Anführungszeichen durch Apostroph; falls sowohl Apostroph und Anfühungszeichen in einem Feldnamen/Ausdruck verwendet werden, dann muss das Anführungszeichen vor dem Apostroph stehen; ausgeführt wird erst Apostroph-Verdopplung, dann Ersetzung der Anführungszeichen
  • Dezimalzahlformate z.B. "7.2" oder "8,3" oder "9 4" erzeugt insgesamt 7, 8 bzw. 9 Stellen, davon 2 bzw. 3 Dezimalen und Punkt oder Komma oder ohne='gedachtes' Dezimaltrennzeichen
  • Minuszeichen vor einem numerischen Ersatzausdruck kehrt das Vorzeichen um
  • Datumsformate jjjjmmtt / jjjj.mm.tt / jjmmtt / jj.mm.tt / ttmmjjjj / tt.mm.jjjj / ttmmjj / tt.mm.jj / jjjj-mm-tt, Zeitformate hhmm / hh:mm / hhmmss
  • außerdem wird - bisher nur bei Fibu-Formaten - auch die Microsoft-Syntax unterstützt, bei Zahlen zum Beispiel: -9:D3 / 9:F2 / 0:N3, bei Datum zum Beispiel: yyyyMMdd / MMM yyyy / HHmmss